Wir haben Ihnen hier einige interessante Vorschläge für unvergessliche Tagesausflüge zusammengestellt. Nutzen Sie die Zeit in Ihrem Urlaub den bayerischen Wald und seine Umgebung näher kennenzulernen.

 

Alle Ausflüge können Sie direkt bei uns im Hotel buchen - Fragen Sie uns wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Wir stellen Ihnen auch gerne für Ihren Tagesausflug einen Top-Reiseleiter zur Verfügung.

Straubing mit seinem mächtigen Stadtturm aus dem 14. Jahrhundert ist die Hauptstadt des Gäubodens mit ca. 45.000 Einwohnern und wohl die typischste aller nieder- bayerischen Städte. Der 600 Meter lange Marktplatz mit seinen reich verzierten Bürgerhäusern und eigentümlichen Treppengiebeln, traditionellen Gafes (ein Muss: Agnes- Bernauer- Torte im Cafe Krönner) und barocken Kirchen. Sehenswert sind vor allem die Asam-Arbeiten in der Ursulinen-Kirche, die romanische St. Peters-Kirche mit historischem Friedhof und Totentanz-Kapelle. Erste Siedlungen gab es in der Jungstein- und Keltenzeit. Die Römer bauten das Kastell Sorviodurum(Römerschatz im Stadtmuseum), Bayernherzog Ludwig der Kelheimer gründete 1218 die Stadt und einmal, von 1353 bis 1424, gab's gar ein bayerisches Herzogtum Straubing-Holland.

Die Stadt brachte große Söhne hervor wie den Forscher Joseph Fraunhofer oder auch den Konquistadoren Ulrich Schmidl, im 16. Jh. Mitbegründer von Buenos Aires. Sie zeigt bayerisch-barocke Festlichkeit auf dem jährlich im August stattfindenden "Gäubodenvolksfest" mit über 1 Million Besucher und besonderes Flair auf der Trabrennbahn.


Bogen und Bogenberg

Die Grafen von Bogen residierten bis 1242 auf dem Bogenberg. Ihr weiß-blaues Rautenzeichen wurde durch Heirat und Erbschaft Besitz der Wittelsbacher und somit später bayerisches Landeswappen.
Vom malerischen Stadtplatz führt ein Kreuzweg auf den Bogenberg - 120 m über der Donau - mit ausgedehnten Wallanlagen. Die Wallfahrtskirche, die älteste Marienwall- fahrtskirche Bayerns, ist seit 500 Jahren am Pfings- Sonntag Ziel einer Prozession. Bei dieser wird eine 13 m hohe Kerze stehend zur Kirche getragen. Vom Bogenberg aus hat man einen herrlichen Blick über den Gäuboden und über die Donau zur Stadt Straubing.


Bayerwaldrundfahrt
Entlang der Glasstraße

Erster Halt ist in Bad Kötzting bei der Bärwurzerei Liebl. Hier wird Ihnen unter anderem ein Film über die Produktion der edlen Schnäpse gezeigt, die Sie anschließend im Laden verköstigen und auch kaufen können. Im übrigen sind diese auch im Hotel erhältlich! Sehenswert ist die Stadt Bad Kötzting mit ihren alten Häusern in der historischen Altstadt mit schmalen Gassen die ums Schloß herum führen. Das Schloß war Stammsitz der Chostinger, der Dienstmannen der Markgrafen von Cham, ab 1361 Amtsgebäude, heute Pfarrhof. Berühmt ist Bad Kötzting auch wegen seines “Kötztinger Pfingstrittes”, eine großartige Männerwallfahrt, zu der jährlich am Pfingstmontag über 900 Reiter aufgeboten werden. Der Umzug mit anschließender “Pfingsthochzeit” ist seit 1412 nachweisbar. Weiter geht’s zum idyllisch gelegenen Arbersee. Der Große Arber ist der “König des Bayerwaldes” mit einer Höhe von 1456 m. Genießen Sie die zauberhafte Waldlandschaft bei einem Spaziergang am See oder bei einer Bootsfahrt. Eine Attraktion auf unseren Fahrten ist auch der "Gläserne Wald" neben dem Burgkasten der Burgruine Weißenstein. Nach einer Kaffee-Pause führt die Fahrt weiter nach Bodenmais, dem mit bekanntesten Ort des Bayerischen Waldes zur durch Ski-Weltcup- Glaspokale und Kronleuchter weltberühmten Glasschleiferei “JOSKA”. (Hier ist übrigens der frühere Fußball-Nationalspieler Klaus Fischer in die Lehre gegangen). Auch ein Abstecher nach Böbrach zur "Gläsernen Destille" steht immer wieder auf dem Programm. Im 12. Jahrhundert gegründet, erhielt Bodenmais mit seinem Erzbergwerk am Silberberg 1522 die Rechte einer “vollkommen gefreiten Bergstatt”. Rund 500 Jahre lang wurde hier Erz abgebaut. Die Bergarbeiterzeit ist vorüber, die bedeutenden Glashersteller sind aber geblieben. Unser Ausflug führt uns weiter nach Arnbruck in das “Glasdorf Weinfurtner”. Hier in der Glas-Erlebniswelt können Sie moderne Glaskunst, edles Porzellan, tolle Geschenkartikel und wunderschöne Kronleuchter bewundern. Auf Wunsch kann die Fahrt auch über den weithin bekannten Wallfahrtsort Neukirchen beim Heiligen Blut oder zur “Gläsernen Scheune” in Raubühl führen. Anschließend treten wir die Heimreise nach Elisabethszell an.

Abfahrt: 13.00 Uhr

Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine persönliche Bayerwald- Route zusammen. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag mit einer ortskundigen Reiseleitung. Übrigens: Unser Reiseleiter, ein echter Bayer, wird Ihnen viel interessantes, aber auch unterhaltsames über den Bayerischen Wald erzählen.


Bayerwaldrundfahrt
Nationalpark Bayerischer Wald

Naturparke sollen das Naturerbe bewahren. Am 7. Oktober 1970 wurde das Grenzgebiet zwischen Rachel und Reschbachtal unter besonderen Schutz zum Erhalt der Fauna und Flora gestellt. Wirtschaftswald soll sich wieder natürlich entwickeln können. Eine der zahlreichen und wichtigen Zielsetzungen ist die Begegnung des Menschen mit ursprünglicher Natur getreu nach der Vorgabe: Nur was man kennt, wird man auch schützen.” Um den Besuchern diese Zielsetzung näher zu bringen hat man in Neuschönau am Rande des Naturreservats ein Informationshaus errichtet, das über Umweltthemen wie die Borkenkäferkalamität, Treibhauseffekt und viele weitere Themen sehr anschaulich informiert. Darüber hinaus bietet ein großes Freigelände einen Überblick über die im Nationalpark vorkommenden Pflanzen- und Gesteinsarten. Der Nationalpark hat aber auch eine vorbildliche Gehegezone eingerichtet, wo die heimische Fauna in naturnahen Gehegen beobachtet werden kann. Auch Tierarten, die in freier Wildbahn bei uns nicht mehr zu sehen sind, wie Wolf, Wisent, Urrind und Braunbär sind hier zu bestaunen.

Abfahrt ab Hotel um 9.00 Uhr Fahrzeit bis zum Nationalpark ca. 1 1/2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Nationalparkwirtshaus am Informationshaus und viele gastronomische Betriebe in der nahen Umgebung. Die Führung übernimmt ein erfahrener Parkranger. Der Besuch des Nationalparks kann, je nach Zeitvorgabe, mit einem Besuch des Freilichtmuseums Finsterau und der Besichtigung des Dr. Eisenmann-Hauses verbunden werden, wo Geschichte, Brauchtum und Kultur des Bayerischen Waldes sehr anschaulich dargestellt sind.


Bayerwaldrundfahrt - Sehenswürdigkeiten

HAUS ZUR WILDNIS
Am 4. August 2006 eröffnete das "Haus zur Wildnis": Wildnis zum Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, und Staunen: Einen Urwald gibt es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch bei uns hier in Bayern. Den Nationalpark Bayerischer Wald. Hier darf sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen entfalten. Dies und noch viel mehr erfahren Sie im neuen Nationalpark-Informationszentrum "Haus zur Wildnis" in Ludwigsthal. Auf einer virtuellen 3-D-Reise im Kino und bei wechselnden Ausstellungen erleben Sie den Wald von seiner ursprünglichen Seite. Anforderungen: Das Informationshaus und den Pflanzen- und Gesteinslehrpfad können auch Gehbehinderte besuchen. Bei einer eventuellen Wanderung durch das Tierfreigelände ist ein Zeitaufwand von ca. 3 Stunden einzuplanen.

NATIONALPARK

BAYERISCHER WALD
Eingangstor zum Nationalpark ist Grafenau. Wurde 1970 eingerichtet zur ursprünglichen Erhaltung der Wälder. Zu erreichen über B 85.

MUSEUMSDORF TITTLING
Die beeindruckende Ausstellung bei Tittling zeigt in der Anlage eines Dorfes Waldlerhäuser, Gehöfte und über 120 Einzelobjekte wie Mühlen, Sägen, Handwerksbetriebe und die älteste Volksschule Deutschlands von 1670. 3 km nördlich von Tittling am Dreiburgen-See. Täglich geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr, im Winter geschlossen. Zu erreichen über B 85.

VIECHTACH AM PFAHL
Vermutlich war es eine Furtstelle über den Schwarzen Regen, die zur Erstbesiedlung Viechtachs führte, im 3. Jahrtausend vor Christus. Das Wappen zeigt kein Vieh, sondern eine Fichte. Bewegte Vergangenheit: Erste urkundliche Erwähnung fand im Jahre 1104 statt, und zwar eine Schenkung, die bereits 1080 stattgefunden hatte. Nach den Klosterbrüdern von Metten kümmerten sich die Grafen von Bogen um das “Viechtreich”. Der Graf zog aber schließlich in das Heilige Land zum Kreuzzug und betraute wiederum die Mönche, diesmal die vom Kloster Windberg, mit der Siedlung. Durch seine Lage an der alten Handelsstraße “Baierweg” (Straubing-Böhmen) entwickelte sich der Ort zu einem ansehnlichen Handelsplatz. Aber es kamen die Schweden im Dreißigjährigen Krieg, aus dieser Zeit stammen die “Schrazellöcher”, unterirdische Gänge, dann plünderten und brandschatzten die Panduren. Im 18. Jahrhundert war Viechtach von kaiserl.-österreichischen Truppen besetzt. Von Januar bis Mai 1779 gehörte es zu Österreich. Viechtach hatte ehemals vier Tore, die letzten zwei wurden 1945 gesprengt.

GLÄSERNE SCHEUNE

BEI VIECHTACH
Das Lebenswerk des Glasmalers Rudolf Schmid mit der berühmten Glaswand über das Leben des sagenumwobenen Räuber Heigl, der auch durch seine Weissagungen berühmt wurde.

Sollten Sie weitere kleinere oder größere Ausflugsfahrten unternehmen wollen, so sind wir Ihnen gerne bei der Organisation behilflich!


Erlebniswandern - Goldsteig

Auf dem Goldsteig und dem Jakobsweg unterwegs im Bayerischen Wald. Auch durch das Gemeindegebiet Haibach-Elisabethszell verläuft der Goldsteig. Der Weg führt von Rattenberg kommend über Kreuzhaus (Berggasthof Kreuzhaus), weiter bis nach Riedelswald (Hansl-Hütte) und geht dann in Richtung Sankt Englmar weiter. Von der Ortschaft Elisabethszell aus wurde der erste Zubringerweg zum Goldsteig im Urlaubsland Straubing-Bogen geschaffen. Diese Zuwege sind für Orte wichtig, die nicht direkt am Goldsteig liegen, aber nahe genug daran, um als Übernachtungsort für Wanderer interessant zu sein. Auch wurde hier der erste, sehr abwechslungsreiche Goldsteigrundwanderweg mit herrlichen Aussichten bis zum Hohen Bogen, dem Arber oder hinunter ins Donautal geschaffen. Dieser "Geh-nussweg" kann auch als Zubringer zum Jakobsweg dienen. Ab Mai 2010 werden wöchentliche Führungen auf diesem Goldsteigrundweg und dem Jakobsweg angeboten. Der neue Rundwanderweg, schon jetzt Geheimtipp im Vorderen Bayerischen Wald, ist abwechslungsreich und besitzt viele atemberaubende Aussichtspunkte.


Erlebniswandern - Jakobsweg

Lassen Sie sich von unberührter Natur und einer nahezu grenzenlosen Waldwildnis verzaubern!

Nähere Informationen über wöchentliche geführte Wanderungen auf dem Goldsteigrundwanderweg und Kartenmaterial erhalten Sie an der Rezeption.


Cham liegt im Regierungsbezirk Regensburg, hat rund 17500 Einwohner und ist Sitz der Landkreisverwaltung des fünftgrößten Landkreises (1.519 qkm)) von Bayern mit 134000 Einwohnern. Vom Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen wurde der Landkreis als “Region der Zukunst” mit dem Slogan “Beste Aussichten Lkr. Cham” ausgezeichnet. Bei der Weltstädtekonferenz “Urban 21” (städtebauliche Erschließung) ist Cham mit einem 1. Preis gekrönt worden. Durch die im Jahre 2002 in Cham durchgeführte “Kleine Landesgartenschau” sind viele Verschönerungen in der Altstadt erfolgt. Machen wir nun einen Rundgang durch die Stadt und betrachten wir sie von den schönsten Seiten. Dazu gehören unter anderem der vom Künstler Neustifter geschaffene Marktbrunnen am Marktplatz, die Kirchen, das Rathaus sowie das Wahrzeichen der Stadt, das Chamer Biertor. Nach einem ausgedehnten Bummel durch die Stadt verlassen wir sie und fahren durch eine herrliche Gegend zur Grenzstadt Waldmünchen, die durch die landesweit bekannten Festspiele “Trenk, der Pandur” bekannt ist. Wir setzen unsere Fahrt entlang der deutsch-tschechischen Grenze auf der Panoramastraße am 934 m hohen Gibacht fort und haben einen faszinierenden Blick über die Auenlandschaft der Chamb, einem kleinen Fluss.


Furth im Wald - Drachenstich

Wir erreichen die Grenzstadt Furth im Wald. Dort wird jährlich im August der überall bekannte “Further Drachenstich” aufgeführt. Er ist das älteste Volksschauspiel Deutschlands und lockt jedes Mal tausende von Besuchern an. Furth liegt nur wenige km von der Grenze zu Tschechien entfernt und zählt ca. 9.500 Einwohner. Natürlich nehmen wir die Gelegenheit wahr, das Grenzlandmuseum - verbunden mit einem Diavortrag über das Drachenstich Festspiel - zu besuchen. Danach werden wir den 16 m langen beeindruckenden Drachen besichtigen. Überaus sehenswert ist aber auch der “Further Wildgarten mit Unterwasser-Beobachtungsstation”. Mut zur Wildnis! Großes Abenteuer für kleine Leute! Kleines Abenteuer für große Leute! Nach einem Stadtrundgang, bei dem wir auch das Glockenspiel am Stadtplatz bestaunen können, machen wir uns auf die Heimreise, so dass wir gegen 17.00 Uhr wieder in Elisabethszell sind.


Aldersbach

Die ehemalige Klosterkirche der mittelalterlichen Zisterzienser- Abtei Aldersbach, 1146 gegründet, unweit des gleichnamigen tausendjährigen Marktfleckens, ist ein niederbayerisches Kleinod. Mit dem Umbau in den Jahren 1705 - 1734 schufen die Gebrüder Asam ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, das heute zu den bedeutendsten Zeugnissen des bayerischen Frührokoko zählt. Im Gasthof Mayerhofer kann man nach dem Kirchgang niederbayerische Spezialitäten genießen, etwa die Klosterwürstl aus der eigenen Metzgerei, danach Führung durch die Asamkirche, Tonbildschau über die Geschichte des Ortes, des Klosters und der Brauerei Aldersbach, Rundgang durch eine der ältesten Brauereien Bayerns mit Museumsbesuch. Anschließender Umtrunk bei zünftiger Musik im gemütlichen Bräustüberl.


Passau

Vom Domplatz, dem höchsten Punkt der Altstadt, führen malerische Gässchen nach Norden und Süden zur Donau oder zum Inn. Wir finden Häuser mit Arkaden, herrlichen Treppenhäusern und lichten Innenhöfen. In der kleinen Messergasse arbeitete Lucas Cranach in der Werkstatt von Meister Frueauf. Bei diffusem Licht gibt diese Umgebung eine eigenartige Kulisse, lässt den Zauber und die morbide Ausstrahlung der Vergangenheit spüren. Die einst düsteren Gassen wurden mittlerweile aufwendig saniert. Der Residenzplatz gilt als einer der schönsten Plätze Süddeutschlands. Eingesäumt ist er von Residenz, gotischem Domchor und Patrizierhäusern. Der Barockbrunnen mit der Patrona Bavaria sprudelt zu Ihren der Wittelsbacher. Sie waren die neuen Landesherren, nachdem Napoleon 1803 dem vordem selbständigen Staat Passau, der zu Österreich tendierte, dem Bayernkönig zusprach. Alexander von Humboldt nannte Passau “eine der sieben schönsten Städte der Welt”. Sehenswert: Dom: Größte italienische Barockkirche nördlich der Alpen mit der größten Kirchenorgel der Welt mit 17.774 Pfeifen. Oberhaus: Alte Zwingburg, 105 m über der Donau, ein Wehrgang verbindet sie mit der unteren Burg, 1250 erbaut als Feste Niederhaus, Privatbesitz. Pendelbus ab Rathaus. Promenade: An den Flüssen entlang führt eine sehr schöne Uferpromenade um die Altstadt. Das Stadtbild am Innkai zeigt uns das italienische Gesicht Passaus. Rathaus: Zeugnis des langen Kampfes der Bürger gegen den Krummstab. Erstmals 1298 durch Bürgeraufstand ertrotzt, mußte es schließlich dreimal gegründet werden. Der Bischof hatte es vom Oberhaus aus mit Steinen und Kanonenkugeln beschossen. Hier liegt die älteste deutsche Rechtskunde städtischer Freiheiten, der Turm birgt das größte Glockenspiel Bayerns. Residenz: In diesem repräsentativen Barockbau am Residenzplatz beeindruckt besonders das Stiegenhaus in verschwenderischem Rokoko. Als neue Bischöfliche Residenz wurde der Bau 1770 beendet. Glasmuseum: Beeindruckende Zeugnisse von Glaskunst vor allem aus dem Bayerischen Wald, Böhmen und Österreich.

Weitere Variante: Ab 9.00 Uhr von Passau mit einem der modernsten Schiffe der Reederei Wurm & Köck zur Schlögener Donauschlinge (41 km). Ankunft in Passau ca 15.00 Uhr.


Regensburg

Seit dem 13. Juli 2006 ist das Altstadtensemble von Regensburg UNESCO WELTERBE. Sie ist die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Ein lebendiges Museum mit Bau- und Kunstdenkmälern aller Stilepochen vom 2. bis zum 20. Jahrhundert. Ein Muss bei einem Kurzbesuch sind: Der Dom St. Peter, in vierhundert Jahren Bauzeit geschaffen mit dem Ziel, ein Sinnbild für die Harmonie im Reich Gottes herzustellen, die Steinerne Brücke über die Donau, ein mittelalterliches Architekturwunder, ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen, den mächtigen Patrizierhäusern und historischen Schenken. Regensburg entstand als Keltensiedlung Tadasbona, die Römersiedlung Ratisbona baute Marc Aurel 179 zum mächtigen Legionslager Castra Regina aus. Der Hl. Bonifatius gründete 739 ein Bistum. Die Bajuwarenherzöge der Agilolfinger machten Teganespurc zur ersten bayerischen Hauptstadt, Kaiser Karl der Große machte es zum wichtigsten Königshof in Süddeutschland, Sohn Ludwig der Deutsche zum Mittelpunkt des Ostfrankenreiches. Die Stadt am nördlichsten Punkt der Donau war von 11. bis 14. Jh. bedeutendste Handelsmetropole und schließlich von 1663 bis 1806 Sitz des “Immerwährenden Reichstags des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen”. Ab 1245 “Freie Reichsstadt”. Sitz des Fürstenhauses “Thurn und Taxis”. Napoleons Truppen beendeten 1810 das Fürstentum. Die Stadt wurde bayerisch. Aus dem 2. Weltkrieg ging sie nahezu unbeschädigt hervor. Heute Universitätsstadt und Zentrum moderner Industrie. Altes Rathaus: Demonstrierte den Stolz und die Macht der Bürgerschaft. 143 Jahre Sitz des “Immerwährenden Reichstags” bis 1806. Sehr sehenswert der große Reichssaal im ersten Stock. Dom St. Peter: Kreuzgang, Allerheiligenkapelle. Bedeutendste Leistung der Gotik in Bayern. Eindrucksvoll sind die farbenprächtigen Fenster aus dem 13/14 Jahrhundert. Der Kreuzgang, einst Begräbnisstätte Regensburger Bürger und Domherren, wird vorrangig geprägt durch das gotische Kreuzgewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Die Allerheiligenkapelle, mitte des 12. Jahrhunderts von oberitalienischen Bauleuten errichtet, ruft Erinnerungen an Ravenna wach und kann auch mit einer Führung besichtigt werden. Zwei 105 m hohe Türme. Großartige Grabdenkmäler im Domkreuzgang. Im Domschatzmuseum Kostbarkeiten aus allen Jahrhunderten. Fürstliches Schloß: Aus der Wallfahrtsstätte für den ermordeten Hl. Emmeram (685) wird ab 1812 das Fürstliche Schloß von Thurn und Taxis. Einer der berühmtesten Chöre der Welt sind die Regensburger Domspatzen.

...wie´s kaum einer kennt
Schloß Thurn & Taxis ihrer Durchlaucht Fürstin Gloria (Führung), Basilika St. Emmeram, die mächtige benediktinische Klosteranlage mit der barocken Asam-Kirche, Wolfgangsgruft, Campanile bei der Basilika. Das Weltwunder des Mittelalters, sagenumwobene Steinerne Brücke. Sitz des Immerwährenden Reichstages. Altes Rathaus (mit berühmter “Langer Bank”). Don Juan d’Austria, der uneheliche Sohn Kaiser Karl V. aus Regensburg (Sieger der Seeschlacht von Lepango gg. die Türken). Histor. Judenviertel, berühmtes Schottenportal - ein Rätsel für Kunsthistoriker in St. Jakob mit Grabplatte vom schott. Beichtvater Maria Stuarts. Römisches Leben in “Castra Regina” (Porta Prätoria, St. Afra & Georg, röm. Ausgrabungen). Hoher Dom um Dombauhütte (“Judensau” am Südportal), Alte Kapelle (Asam) beim Herzoghof der Agilolfinger (1 bayr. Herzöge). “Maria Läng” - Kapelle, Marienstatue mit der “wahren Körpergröße” Marias, Stadtbummel durch die Altstadt zum Salzstadl und zur berühmten Wurstkuchl - dem ältesten Wirtshaus Deutschlands an der Donau.


Walhalla

358 Stufen muss man hinaufsteigen in den Olymp der “deutschen Geistesheroen” über der Donau. Wir fahren mit dem Bus bis kurz vor die Walhalla. Ludwig I. hatte sich die Ruhmeshalle erdacht. Bei einem Besuch der Fürsten von Thurn und Taxis fand er auch den Platz dafür, auf der Anhöhe bei Donau-stauf. Mit dem Bau des Marmortempels wurde Hofarchitekt Leo von Klenze beauftragt, der im dorischen Stil Griechenlands von 1830 bis 1842 baute, um hier die besten Köpfe des Volkes zu zeigen. Sie müssen 20 Jahre tot sein, bevor ihre Büsten aufgestellt werden. Die Entscheidung über Neuzugänge trifft der Bayerische Ministerrat.


Weltenburg

Große Attraktionen auf engstem Raum: Der Ortsteil (400 Ew.) von Kelheim birgt das älteste bayerische Kloster mit seiner berühmten Asamkirche und bietet ein atemberaubendes Naturerlebnis, den Donaudurchbruch. In dem vielleicht romantischsten aller Donautäler durchbricht der Fluß das bis zu hundert Meter hohe Felsmassiv des Jura. Das Kloster soll um 620 von iroschottischen Mönchen gegründet worden sein, Herzog Tassilo machte daraus 150 Jahre später ein Missions- und Wirtschaftszentrum. Die Klosterkirche St. Georg und Martin von 1716-18 gilt als Meisterwerk der Gebrüder Asam: Geniale Einheit von Architektur, Dekorationskunst und Lichtführung. Weltberühmt auch die älteste Klosterbrauerei der Welt, mit schöner Gaststätte und Biergarten. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Schiff duch den Donaudurchbruch bis Kelheim zu fahren.


Kelheim - Befreiungshalle

Auf dem Michelsberg, König Ludwigs I. Befreiungshalle, ein monumentaler klassizistischer Rundbau, erbaut ab dem Jahre 1842 von Leo von Klenze.


Landshut

an der Isar ist die Hauptstadt des Regierungsbezirkes Niederbayern mit über 50.000 Einwohnern. Das von der Burg Trausnitz überragte Landshut wurde 1204 gegründet. Von mittelalterlichem Charakter ist besonders die Altstadt rechts der Isar geprägt. Stadtresidenz, erbaut von 1536 - 43, erster italienischer Renaissance-Palazzo nördlich der Alpen, Pfarrkirche St. Martin, 1387 wurde mit dem Bau begonnen, ein Juwel gotischer Baukunst, mit dem höchsten Backsteinturm der Welt (131 m), Hl. Geist-Kirche, 1407 begonnen, Rathaus mit Prunksaal und alten Giebelhäusern. Links der Isar befindet sich die Zisterzienserinnen- Abtei Seligenthal (Kirche mit der Gruft niederbayerischer Herzöge, 1732 - 34 erneuert). Alle 3 Jahre findet zum Gedenken an die Landshuter Fürstenhochzeit anno 1475 ein Festspiel mit Festzug, Lagerleben und anderen mittelalterlichen Veranstaltungen statt.


Schloß Egg

ist eine romantische mittelalterliche Burg mit schönem Park (heute Schloßhotel). Besichtigt werden kann von April bis Oktober diese typische bayerische Burganlage mit Graben, Zugbrücke, Torturm, Kapelle und Burgverlies.


Kloster Metten

ist eines der ältesten Benediktiner-Kloster in Bayern, gegründet um 770. Karl der Große verlieh der Abtei Königsschutz und Immunität. Die Mönche und ihre Baumeister schufen einen prunkvollen barocken Kirchenbau, das Altarbild stammt von Cosmas Damian Asam, die Stuckplastik von F. J. Holzinger. Vor allem eine hochbarocke und weltberühmte Bibliothek von 1720 mit über 160.000 Büchern, Handschriften und Wiegendrucken, die allein schon den Besuch lohnen. Die Themen der Bücherschränke sind figürlich dargestellt, die Gewölbe werden von Herkulesgestalten getragen. Ein weiteres Rokoko-Kleinod ist der Festsaal des Klosters von 1734.Lassen Sie sich von der Sachkunde und Weltoffenheit des liebenswürdigen “kleinen Mönchs mit den großen Schuhen - Pater Erminold” verzaubern.


Fahrt in das Weinland - Wachau

Heute wird es sicher ein anstrengender, aber auch ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag in der Wachau in Österreich.

Aprikosenblüten und Richard Löwenherz, Donauwellen und Burgen, Fisch und Wein - diese Begriffe sind eng verbunden mit Österreichs wohl lieblichster Flusslandschaft, der Wachau. Sie ist vor 30 Millionen Jahren entstanden, hat eine Länge von 32 km, beginnt kurz hinter Melk und endet kurz vor Krems. Das Weinanbaugebiet umfaßt ca. 1500 ha. Hiervon mehr als ein Drittel in der Gemeinde Weissenkirchen. Von den 20 besten Weingütern in Österreich befinden sich 9 in der Wachau. Der Name Wachau erscheint erstmals in Urkunden von 823 und 830 nach Christus. Zum Auftakt besichtigen wir das “Stift Melk” oder Göttweig. Das prunkvolle Bendiktiner-Stift mit einer Seitenlänge von 360 Metern sitzt auf einem hohen, nach zwei Seiten hin steil abfallenden Felsen. Jakob Prandtauer war der geniale Erbauer dieser Abtei. Ursprünglich stand hier eine prächtige Burg, Residenz des alten österreichischen Geschlechts der Babenberger (seit 976). Seit der Übergabe an die Benediktiner im März 1089 aber lebt und wirkt der Orden an dieser Stelle. Er ließ im 18. Jahrhundert das Stift in seiner heutigen Form errichten. Nach der Besichtigung besteigen wir ein Schiff, das uns flussabwärts, vorbei an der Raubritterburg Ruine Aggstein, dem Erho-lungsort Spitz mit dem Tausendeimerberg und der Burgruine Hinterhaus, sowie Sankt Michael nach Weissenkirchen bringt. Hier in Weissenkirchen besuchen wir das Weingut von Ferdinand und Claudia Denk, wir werden ihren köstlichen Wein verkosten, der übrigens auch hier im Hotel erhältlich ist. Wir werden die “Steinfelder - die fröhlich, leichte Rarität”, das “Federspiel, ein herrschaftlicher Wein, voll Kraft und Charme”, den “Smaragd, der kostbare Wein der Wachau” und den “Zweigelt, den roten, trockenen der Wachau” schlürfen. Was man in der Wachau auf jeden Fall probieren muß, sind nicht nur die erstklassigen Weine, sondern auch der “Marillenbrand”. Dieser aus Aprikosen (Marillen) gebrannte Schnaps ist bei jedem Weinbauern eine Rarität. Wer im Frühjahr zur Marillenblüte, im Frühsommer zur Marillenernte oder im Herbst zur Weinlese in die Wachau kommt, für den ist es mit Sicherheit ein unvergeßliches Erlebnis. Bei der Weiterfahrt begrüßt uns schon von weitem die “blaue Kirche” von Dürnstein. Dieser Ort ist wahrscheinlich der berühmteste der Wachau, er liegt auch an einem der schönsten Punkte. Die Sage von Richard Löwenherz und dem Sänger Blondel sind weltberühmt. Um 1193 schmachtete der König von England als Gefangener in der Kuenringerburg (seit 1645 nur noch als Ruine zu sehen) im Burgverlies. Ein einziger Getreuer, der Sänger Blondel, wollte nicht wahrhaben, dass sein geliebter Herr nicht mehr am Leben sei’ und zog mit seinen Leuten los, um ihn zu suchen. Als er schließlich auch in Dürnstein sein Lied anstimmte, kam plötzlich Antwort aus der Burg und bald darauf wurde Richard Löwenherz gegen ein hohes Lösegeld freigelassen. Über allem liegt ein seltsamer Zauber, den wir am besten ganz einfach bei einem Rundgang durch den Ort genießen werden. Wir verlassen diesen romantischen Ort und fahren mit dem Bus nach Krems. Spazieren Sie durch die wunderschöne Fußgängerzone. Im Museum Sandgrube oder in Langenlois erleben Sie die Weinwelt auf besondere Art. Zum Abschluß unserer Reise gibt die K. u. K. Regimentskapelle Nr. 84 unter der Leitung von Walter Schwanzer ein stimmungsvolles Konzert.

Ankunft im Hotel, sicher, aber erst sehr spät!?